Nein, der Alte hat es ihm nicht leicht gemacht. Als Yaris Makkay mit 17 von Mallorca zu seinem Vater nach Deutschland zog, um hier ebenfalls Rockstar zu werden, setzte ihn Peter Maffay erst einmal an den Empfang seines Büros am Starnberger See und ließ ihn Tausende Fan-Briefe zukleben. Aber bald gab er ihm die Chance, sich auf der Bühne zu beweisen, im Background-Chor und meist mit einem eigenen Song mitten im Konzert. So wie beim Finale der „Love Places“-Tour in Rosenheim. Es ist ein besonderer Tag: Vor Zigtausend Fans seines Vaters spielt Yaris zum ersten Mal live seinen neuen Song: „Papa“. Ein kritisches Lied. Aber am Ende liegen sich Vater, 76, und Sohn, 22, in den Armen.
